Tobias Schreiter, geboren 1972 in Leipzig, entdeckte schon früh in seiner Kindheit die Fotografie und erlernte von seinem Vater den Umgang mit einer einfachen Kamera sowie das Entwickeln und Vergrößern analoger Filme. Nach einer Phase der Hinwendung zu anderen kreativen Tätigkeiten widmete er sich ab 2006 erneut der Fotografie, diesmal jedoch der Digitalfotografie.

Seine fotografischen Arbeiten weisen oft eine spartanische Szenerie auf und zeichnen sich durch surreale Elemente aus - inspiriert von Filmregisseuren wie David Lynch und Andrei Tarkowski.

Während der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen verlagerte sich sein Fokus hin zu Malerei und Drucktechniken, die inzwischen gleichberechtigt neben der Fotografie in seiner künstlerischen Tätigkeit stehen.

Seine Arbeiten mit Acrylfarben sind mehrheitlich dem Konstruktivismus oder anderen Bereichen der abstrakten Malerei zuzuordnen. Seine Neigung zu geraden Linien und geometrischen Formen, die auch in seinen fotografischen Arbeiten anklingt, findet hier ihre logische Fortsetzung.